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Wie viele Geräte dürfen über eine Steckdose bedient werden?

DIGITUS SteckdosenleistenSteckdosenleisten bilden eine immense Erleichterung, wenn Sie mehrere Geräte gleichzeitig an einer Wandsteckdose anschließen wollen. Dabei gibt es Modelle, die mit drei Dosen ausgestattet werden, doch gibt es auch Modelle, die gleich mit sechs oder zehn Dosen überzeugen wollen. Dabei stellt sich aber immer die Frage, wie viele Geräte eigentlich über eine Dose angeschlossen werden dürfen? Kann es ab einer gewissen Menge zu Kurzschlüssen kommen? Woran erkennt man, welche Steckdosenleisten hochwertiger sind und somit vielleicht mehr Geräte umfassen können? Der nachstehende Ratgeber zeigt Ihnen, welche Tipps Sie beachten sollten, wenn Sie die Steckdose mitsamt Steckdosenleiste nutzen möchten.

Tipp 1 – auf die technischen Daten achten

Wie viele Geräte dürfen über eine Steckdose bedient werden?Bevor Sie sich eine Steckdosenleiste zulegen, sollten Sie darauf achten, wie viele und speziell welche Geräte Sie an einer Steckdosenleiste anschließen wollen. Gerade welche Geräte angeschlossen werden, kann entscheiden, wie gut sich die Verbindung letztlich wirklich hält.

Wenn Sie aber eine Steckdosenleiste kaufen, geben einige Hersteller die Menge an Watt an, die mit einer solchen Steckdosenleiste bedient werden kann. In der Regel schwanken die Zahlen zwischen 3.500 Watt und 3.700 Watt. Was bedeutet diese Zahl aber genau? Wenn Sie ein elektrisches Gerät kaufen, wird auch immer eine Wattzahl angegeben. Diese Zahl gibt den Verbrauch des Modells an. Je höher der Wert vom Watt, desto höher ist auch die Leistung, gleichzeitig erhöht sich aber auch der Strombedarf. Wenn Sie jetzt ein Gerät mit 600 Watt einsetzen wollen, haben Sie bei einer Steckdosenleiste mit 3.500 Watt maximaler Kapazität noch 2.900 Watt frei. So können Sie also weitere Produkte anschließen, bis Sie die 3.500 Watt erreicht haben.

Aus diesem Grund sollten Sie vor dem Anschluss genau auf die Angaben der Hersteller achten. Wenn Sie mehrere Geräte mit 2.000 Watt besitzen, sollten diese Elektrogeräte lieber einzeln geschaltet werden.

Tipp 2 – Überbelastung vermeiden

Wenn Sie Produkte anschließen, kann es passieren, dass sich die Steckdosenleiste erhitzt. Auch wird beim Anschließen mehrerer Geräte der innere Widerstand verringert, was wiederum zu einem größeren Stromfluss führt, dass letztlich zu einem Kurzschluss führen kann. Haben Sie also bei einer 3.500 Watt Steckdosenleiste mehr Geräte angeschlossen, als es die Kapazität zulässt, kann es zum Kurzschluss kommen.

Vermeiden Sie eine solche Überbelastung manuell im Voraus. Alternativ können Sie im Online Shop auch eine Steckdosenleiste mit einem Überlastungsschutz kaufen. Diese Schutzfunktion ist nicht mit einem Überspannungsschutz zu verwechseln. Während der Überspannungsschutz verhindert, dass Geräte bei starken Schwankungen beschädigt werden. Gerade bei direkten oder indirekten Blitzeinschlägen schützt solch ein Überspannungsschutz auf beste Weise.

Der Überlastungsschutz hingegen ist eine interne Funktion, welche die gesamte Steckdosenleiste ausschaltet, sobald die Steckdosenleiste mit zu vielen Geräten versehen ist. Wenn Sie sich also nicht sicher sind, ob Sie Ihre Steckdosenleiste überlasten, kann Ihnen solch eine Komfortfunktion helfen. Solch eine Zusatzfunktion hat aber auch einen kleinen Nachteil. Der Preis ist meist etwas höher, als wenn Sie eine Steckdosenleiste ohne diesen Schutz online bestellen würden. Allerdings können Laien somit sichergehen, dass Geräte und Steckdosen nicht überlastet werden.

Tipp: Eine Steckdosenleiste schafft maximal 3.500 bis 3.700 Watt. Das entspricht einem Stromfluss von 16 Ampere. Halten Sie sich an diese Werte, kann bei der Nutzung nichts passieren. Achten Sie aber darauf, dass Sie nicht mehrere Steckdosenleisten hintereinander schalten. In diesem Fall teilen sich die einzelnen Leistungsaufnahmen nicht auf – sie addieren sich.

Allgemeine Nutzungs- und Sicherheitshinweise für den Gebrauch von Steckdosenleisten

Tipp Hinweise
Leistungsintensive Geräte vermeiden Schließen Sie Geräte mit einem sehr hohen Verbrauch direkt in die Steckdose in der Wand. Trockner, Gefriertruhe, Waschmaschine und Co gehören nicht an die Steckdosenleiste, da sie die vorgegebene Belastungsgrenze der Leiste schnell erreichen oder gar überschreiten können.
Steckdosenleisten regelmäßig überprüfen Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Steckdosenleisten auf Mangelerscheinungen und entsorgen Sie gegebenenfalls folgende Leisten:

  • Steckdosenleisten mit lockeren Steckern
  • Steckdosenleisten mit verbogenen Kontakten, die im direkten Kontakt zum Stecker stehen
  • Steckdosenleisten, die bei sachgemäßem Gebrauch schnell erhitzen
sicheren Ablageort wählen Halten Sie Ihre Steckdosenleisten fern von Heizkörpern und weiteren Wärmequellen und achten Sie darauf, dass Ihre Kinder die Leisten im Spiel nicht mit Kleidung, Kissen oder anderem bedecken.
Einhalten der Belastungswerte Die maximale Belastung von bis zu 3700 Watt ist nicht auf den Dauerbetrieb ausgelegt. Sollten Sie Ihre Geräte also zwischenzeitlich nicht vom Netz nehmen können, wie beispielsweise Handys, richten Sie sich nach dem für eine Dauerbelastung geeigneten Wert von etwa 2300 Watt.

Vor- und Nachteile von hochwertigen Steckdosenleisten

  • Besonders ältere Häuser und Wohneinheiten verfügen nicht über ausreichend in die Wand eingelassenen feste Steckdosen. Zu Bauzeiten dieser Häuser war die Standard-Ausstattung der Haushalte bei weitem nicht so umfangreich wie heute. Im Wohnzimmer beispielsweise reichte die alleinige Nutzung eines Fernsehgeräts zur Unterhaltung. Heute befinden sich daneben viele weitere Geräte wie DVD-Player und Spielkonsolen. Unzählige Kleingeräte wie Smartphone und Tablets wollen mit Strom versorgt werden, so dass die vorhandenen Steckplätze unmöglich ausreichen. Hier ist eine Steckdosenleiste ein wahrer Segen.
  • Steckdosenleisten erlauben Ihnen den Gebrauch mehrerer Geräte zur gleichen Zeit. Große moderne Haushalte profitieren auch davon, dass Tablets und Handys nicht nacheinander geladen werden müssen. So kann niemand meckern, denn alle Geräte werden gleichzeitig mit Energie versorgt.
  • Hochwertige Steckdosenleisten verfügen über einen Überlastungsschutz. Bei Überlastung der Steckdosenleiste schaltet diese Funktion die gesamte Leiste automatisch ab und verhindert so unangenehme Überraschungen.
  • Die hochwertigeren Modelle mit Schutzfunktion sind teurer als einfache Steckdosenleisten. Diese zusätzlichen Kosten lohnen sich aber im Hinblick auf die Vorteile.

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